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Was Sind Träume Und Wie Entstehen Sie?

Was Sind Träume Und Wie Entstehen Sie
Jede Nacht aufs Neue setzt unser Gehirn ein wildes Feuerwerk elektrischer Nervenimpulse frei, die vom Stammhirn aus völlig chaotisch in alle anderen Gehirnregionen gesendet werden. Wir erleben dieses Phänomen als Traum. Ganz egal, ob wir uns am nächsten Morgen an eine zusammenhängende Handlung erinnern können oder glauben, gar nicht geträumt zu haben – jeder von uns träumt vier bis fünf Träume pro Nacht.

Wie entstehen Träume leicht erklärt?

Was dahinter steckt. – Im Schlaf erholt sich der Körper von den Erlebnissen und Anstrengungen des Tages. Unser Gehirn ist in dieser Zeit aktiv. Es verarbeitet viele der erlebten Ereignisse und vermischt es mit neuen “gedanklichen” Erlebnissen – wir träumen.

  • Die Träume sind oft sehr bunt und unterscheiden sich stark von den Dingen, die wir im Alltag erleben.
  • Sie haben deshalb oft nicht viel mit der Realität zu tun.
  • In den verschiedenen Schlafphasen ist das Gehirn aber nicht gleichermaßen aktiv.
  • In der Tiefschlafphase ist es zum Beispiel verlangsamt und nimmt nur sehr wenig wahr.

Am aktivsten ist es tatsächlich in der REM-Phase. Deshalb träumen wir dann sehr viel. Die verschiedenen Phasen wiederholen sich etwa drei bis fünf Mal in der Nacht. Wenn wir von selbst aufwachen, dann meistens in den REM-Phasen. Diese sind morgens viel länger als am Anfang der Nacht.

Wie werden Träume produziert?

Jede Nacht aufs Neue setzt unser Gehirn ein wildes Feuerwerk elektrischer Nervenimpulse frei, die vom Stammhirn aus völlig chaotisch in alle anderen Gehirnregionen gesendet werden. Wir erleben dieses Phänomen als Traum. Ganz egal, ob wir uns am nächsten Morgen an eine zusammenhängende Handlung erinnern können oder glauben, gar nicht geträumt zu haben – jeder von uns träumt vier bis fünf Träume pro Nacht.

Woher kommt das Träumen?

Träume: Die Wächter des Schlafs Woher kommen Träume? fragte die Zürcher Psychologin Inge Strauch Kinder im Alter zwischen zehn und zwölf Jahren. „Sie passieren im Kopf”, gaben die meisten zur Antwort. Und warum? hakte die Forscherin nach. Schweigen. „Wenn ich mir etwas ganz stark wünsche, dann träume ich davon”, sagte ein Junge.

„Wenn ich mich über meinen Bruder geärgert habe”, antwortete ein Mädchen, „dann träume ich nachts davon – und danach ist wieder alles gut.” Inge Strauch, emeritierte Psychologieprofessorin der Universität Zürich, lächelt. In ihrer Karriere hat sie tausende Träume von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen untersucht.

Sie weiß, dass Kinder oft von Tieren und Fabelwesen träumen, und nur vergleichsweise selten vom Streit mit Geschwistern. Strauch weiß aber auch: Das Gedankengut von Sigmund Freud, dem Begründer der Psychoanalyse, ist so breit verankert, dass selbst Kinder es verinnerlichten.

Freud behauptet nicht nur, dass Träume an das reale Leben anknüpfen und in ihnen Konflikte verarbeitet werden. Für ihn sind sie der „Königsweg zum Unbewussten”. Wenn wir träumen, so schreibt er, werden, oft symbolisch verschlüsselt, auch unsere geheimsten Wünsche und Aggressionen sichtbar. Neurowissenschaftler hingegen, die mithilfe von Hightech-Geräten beobachten, was beim Träumen im Gehirn passiert, zweifeln das an.

Manche von ihnen halten Träume schlicht für eine Art Nervengewitter im Kopf. Und nun gibt ausgerechnet eine von Psychologen verfasste neue Studie den Traumskeptikern Aufwind. „Was jemand träumt”, sagt die Bonner Psychologin Ursula Voss, die die Untersuchung geleitet hat, „verrät erstaunlich wenig über ihn.” Wird das nächtliche Kino im Kopf also überschätzt? Schon zur Zeit der Antike hielten die Menschen Träume für kostbar.

Die alten Griechen glaubten, die Söhne des Schlafgottes Hypnos würden ihnen des Nachts wichtige Botschaften zuraunen. Und als der junge römische Staatsmann Gaius Julius Caesar im Jahr 68 vor Christus träumte, er habe mit seiner Mutter geschlafen, beruhigten ihn Traumdeuter: Gemeint sei die Erde, sagten sie, er werde die Welt erobern.

Astrologen und Esoteriker glauben bis heute, dass sich aus Träumen die Zukunft vorhersagen lasse. Der starke Mann der modernen Traum-Interpretation jedoch heißt Sigmund Freud, und ist auf den Unterleib spezialisiert. Daher gilt es, seit im Jahr 1899 sein bahnbrechendes Werk „Die Traumdeutung” erschien, als verdächtig, wenn jemand etwa von einem Bleistift oder einer Zucchini träumt.

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Denn: „Das männliche Glied findet symbolischen Ersatz durch Dinge, die ihm in der Form ähnlich sind.” Träume sind für Freud keine Botschaften des Himmels, sondern stammen aus dem „Unbewussten”, einem Bereich der Psyche, in dem emotionaler Müll lagert: Neid, Eifersucht, Elternmordgedanken, Inzest-Gelüste.

Kurzum: Was wir träumen, verweist auf Zeitbomben, die in therapeutischen Sitzungen entschärft werden müssen. Nach Ansicht mancher Neurowissenschaftler hingegen könnte man genauso gut das Rauschen des Windes in Baumwipfeln auf Botschaften aus den Untiefen der menschlichen Seele hin untersuchen.

Träume entstehen aus zufällig ablaufenden Nervensignalen, behaupten sie. Im Jahr 1953 wurde der REM-Schlaf (Rapid Eye Movement) entdeckt. Wer aus dieser Schlafphase geweckt wird, berichtet meist von lebhaften Träumen. Der REM-Schlaf entspricht dem Traumschlaf, folgerten die Forscher. Und als man bald darauf das REM-Zentrum im Hirnstamm lokalisierte, einem Bereich des Gehirns, das an höheren emotionalen oder kognitiven Prozessen nicht beteiligt ist, behauptete der amerikanische Forscher Allan Hobson: Der Hirnstamm produziert während wir schlafen völlig willkürlich Nervensignale, und das Gehirn versucht, daraus halbwegs nachvollziehbare Bilder und Geschichten zu basteln – ohne jede tiefere Bedeutung.

Sigmund Freuds Traumtheorie schien vom Tisch. Dann jedoch stieß der südafrikanische Neurologe Mark Solms in den 1980er Jahren auf Patienten, die aufgrund eines Gehirntumors keinen REM-Schlaf mehr hatten und trotzdem träumten. In der Fachliteratur fand er Beispiele für das umgekehrte Phänomen: Menschen, die zwar einen normalen REM-Schlaf haben, aber nicht träumen.

  1. Bei den traumlosen Patienten, die er untersuchte, war ein Teil des Frontalhirns geschädigt, eine Region, die Neurologen als „Belohnungszentrum” bezeichnen.
  2. Es wird aktiv, wenn wir etwas begehren.
  3. Sei es Nahrung, Zuneigung, Schlaf, Alkohol oder eben Sex.
  4. Freud war wieder halbwegs rehabilitiert.
  5. Der Streit wogt bis heute hin und her: Spiegeln Träume nun das Seelenleben wider? Verweisen sie auf unsere Alltagsprobleme, unsere Wünsche und Begierden? Oder ist ihre tiefere Bedeutung lediglich ein Traumschloss, das sich Sigmund Freud ausgemalt hat? Ursula Voss von der Universität Bonn wollte es genauer wissen: Was sagen Träume zum Beispiel über die Lebenssituation der Träumenden aus? Ihr Team untersuchte, wie sich die Träume von körperlich Behinderten und Nichtbehinderten unterscheiden.50 Probanden führten ein Traumtagebuch.

Zehn der Versuchspersonen sind von Geburt an gelähmt, vier taubstumm und 36 nicht behindert. Gelähmte können im Traum gehen und Taubstumme hören und sprechen. Menschen, die in der Realität noch nie etwas gehört haben, träumten von Musik oder von der Stimme ihres Vaters.

  • In einigen Träumen waren Menschen auf einen Rollstuhl angewiesen – doch die stammten von Nichtbehinderten.
  • Auch Taubstummheit spielte in manchen Träumen eine Rolle, aber nicht in Träumen der Taubstummen.
  • Ein zentraler Bestandteil des Lebens Behinderter, ihre Behinderung nämlich, kommt in ihren Träumen nicht vor”, sagt Voss.

Träume knüpfen lange nicht so eng an den Alltag an, wie Freud vermutete. Behinderte träumen, so die Resultate der Studie, auch nicht auffallend häufig davon, keine Behinderung zu haben. Die Fähigkeit, sprechen, hören oder gehen zu können, spielte in ihren Träumen keine wichtigere Rolle als bei den Nichtbehinderten.

  • Sie waren also keineswegs fokussiert auf Lebensbereiche, die ihnen im Wachzustand versagt sind.
  • Auch eine Psychoanalytikerin aus unserem Team war nicht in der Lage zu erkennen, welche der Träume von Behinderten stammten”, erzählt Voss.
  • Offenbar geht es beim Träumen nicht um die Erfüllung von Wünschen.

„Und Träume sagen anscheinend generell viel weniger über die reale Lebenssituation der Träumenden aus, als viele Laien und Forscher glauben”, sagt die Wissenschaftlerin. Ein Resultat der Studie mit Kindern und Jugendlichen, die die Zürcher Psychologin Inge Strauch vor einigen Jahren durchgeführt hat, weist in eine ähnliche Richtung.

Leistungsdruck in der Schule wirkt sich stark auf das Gefühlsleben von Jugendlichen aus. Doch nur in etwa jedem zehnten Traum von Jugendlichen, die Strauch untersuchte, spielten Lehrer, Unterrichtssituationen oder Prüfungen eine Rolle. „Ich denke, Jugendliche träumen einfach häufiger von Dingen, die sie wirklich interessieren”, sagt Strauch.

Szenen auf dem Pausenhof kamen deutlich häufiger vor als Büffeln im Klassenzimmer. Ursula Voss vermutet, dass träumen eine Form des kreativen Denkens ist. „Man erlebt und verarbeitet Themen im Traum in neuen Zusammenhängen”, sagt sie, „und löst sich von eingefahrenen Denkmustern.” Untersuchungen von Martha Koukkou, Neurophysiologin und Psychiaterin aus Zürich, könnten diese These stützen: Bekannt war, dass sich die Hirnströme von Kindern und von Erwachsenen unterscheiden.

  1. Oukkou stellte fest, dass das Elektroenzephalogramm von Erwachsenen während des Tiefschlafs etwa jenem von Kindern entspricht, die wach sind.
  2. Auch Erwachsene haben, wenn sie träumen, also womöglich Zugriff auf kindliche Denkmuster, und sind dann fantasievoll und kreativ.
  3. Beispiele gibt es.
  4. Dem Chemiker August Kekulé soll im Schlaf eingefallen sein, wie das Benzolmolekül aufgebaut ist: Im Traum erschienen ihm Schlangen, die sich reihum in den Schwanz bissen und eine Ringstruktur bildeten.
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Paul McCartney behauptet, er habe die Melodie für den Welthit „Yesterday” geträumt. Und Wissenschaftler der Uni Lübeck konnten zeigen, dass Menschen nach Tiefschlaf Denkaufgaben besser lösen als Versuchspersonen, die keine Zeit zum Träumen hatten. Die wichtigste Aufgabe von Träumen könnte aber eine ganz andere sein: Der südafrikanische Neurowissenschaftler Mark Solms berichtet, dass alle traumlosen Patienten, die er untersuchte, zwar unter keinen psychischen Störungen litten, aber dennoch beeinträchtigt waren: „Sie hatten nachts alle Schwierigkeiten, durchzuschlafen, und schreckten häufig auf.” Gut möglich, dass Träume in erster Linie die „Wächter des Schlafes” sind.

Was macht das Gehirn wenn wir Träumen?

Träume Träume, E dreams, mehr oder weniger zusammenhängende Empfindungen und Vorstellungen während des ( ), die häufig einen bizarren Charakter besitzen und ähneln. Traumbewußtsein ist auch dadurch gekennzeichnet, daß man Dinge sieht, die nicht existieren, Sachverhalte für wahr hält, die man im wachen Zustand als logisch absurd zurückweisen würde, und Leute, Orte und Zeiten verwechselt.

  1. Träume haben oft weder direkt etwas mit der Wirklichkeit zu tun, die den Träumenden umgibt, noch unterliegen sie seiner willentlichen Kontrolle.
  2. Im Wachzustand werden viele verschiedene höhere Hirnregionen mit den und vom geflutet, die unter anderem an Prozessen der beteiligt sind.
  3. Die Konzentration dieser Botenstoffe sinkt beim Einschlafen.

Während des Träumens werden sie überhaupt nicht mehr ausgeschüttet: Dies könnte erklären, warum die nächtlichen Schlaferlebnisse rasch vergessen werden, denn diese Transmitter spielen auch eine wichtige Rolle bei der Bildung des, An ihrer Stelle übernehmen im Traumschlaf andere Transmitter die Kontrolle, und,

Worin sich in neuronaler Hinsicht die geträumten Imaginationen von realen Eindrücken unterscheiden, die über die Sinne empfangen werden, konnten PET-Studien () inzwischen teilweise erhellen. Dabei wurden die Hirnprozesse von Versuchspersonen während des Traumschlafs gemessen und mit denen derselben Personen im Wachzustand und im traumlosen Tiefschlaf verglichen.

Es zeigte sich, daß im Traumschlaf bestimmte mittlere Verarbeitungszentren der isoliert von den Sinneseingängen und den für höhere geistige Tätigkeiten zuständigen Regionen arbeiten. Eine solche Dissoziation erklärt viele Eigenschaften des Traumerlebens: die großen Gefühlsanteile, die unkritische Akzeptanz bizarrer Trauminhalte, der Mangel an parallelen Gedanken und Eindrücken, die zeitliche Desorientierung und das fehlende Reflexionsvermögen ( ).

  • Neben dem und dem vorderen wird im Traum-, nicht aber im Tiefschlaf beispielsweise auch der ventrale extrastriäre Cortex aktiviert (die fusiformen, inferior-temporalen und lateral-occipitalen Anteile; ).
  • Er ist dem primären visuellen Cortex (striär) im des Großhirns nachgeschaltet.
  • Dieser empfängt im Wachzustand die vom Auge aufgenommenen visuellen Reize und leitet sie dann an den extrastriären Cortex weiter, im Traumschlaf ist er jedoch gehemmt.

Die höheren Verarbeitungszentren im, die im Wachzustand visuelle Informationen von dem extrastriären Cortex empfangen und mit anderen Sinneseindrücken verrechnen, sind im Traumschlaf ebenfalls inhibiert (insbesondere der lateral-orbitale und der dorsolaterale ).

  1. Der Frontallappen spielt beim bewußten Planen, bei willentlicher Zwecksetzung und logischem eine entscheidende Rolle und ist außerdem für das von Bedeutung.
  2. Seine Inaktivität erklärt daher, warum wir selbst den aberwitzigsten Träumen mit der Vernunft nicht beizukommen vermögen, und warum wir uns meist schon kurz nach dem Aufwachen nicht mehr an unsere Träume erinnern können.
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Dagegen sind beim Träumen die Bahnen vom extrastriären Cortex zum (insbesondere zur ) aktiv. Dies macht die Gefühlstönung der Träume verständlich, denn werden vor allem in den limbischen Regionen erzeugt, die im Inneren und unterhalb der Großhirnrinde liegen.

Da in der Amygdala auch angelegt werden, liegt die Vermutung nahe, daß im Traumgeschehen affektive Komponenten von Erinnerungen reaktiviert und zugleich stärker eingraviert werden. – Während des Traumschlafs scheinen die extrastriäre Hirnrinde und das limbische Areal als geschlossenes System zu arbeiten.

Offenbar kann dieses, von den umliegenden Hirnbereichen vorübergehend funktional abgekoppelte System spontan bildliche Vorstellungen erzeugen. Dieser Befund paßt gut zu einer Hypothese, daß der Inhalt der Träume die Folge von selbstorganisierten Gehirnzuständen sind, die sich von äußeren Reizen abgekapselt haben.

Vermutlich wird dieser Zustand durch spontanes Feuern großer Nervenzellverbände hervorgerufen (insbesondere den Prozessen, die den pontogeniculooccipitalen Wellen zugrunde liegen), die durch ein verändertes Gleichgewicht von Neurotransmittern im Schlaf leichter erregbar sind und einer chaotischen Dynamik unterliegen ( ).

Eine wissenschaftliche Theorie über das wäre unvollständig, wenn sie den Traumschlaf unberücksichtigt ließe. Theorien, denen psychologische und phänomenologische Befunde des Träumens widersprechen, müssen falsch sein. So kann beispielsweise die Annahme des, das werde immer und ausschließlich von außen über die Sinnesorgane stimuliert, Träume nicht erklären.

  1. Denn beim Traumschlaf kommt es zu einer weitgehenden Ausfilterung der Informationen, die über Sinnesorgane eintreffen.
  2. Die motorischen Kommandos werden ebenfalls abgeblockt, obwohl sie von den dafür zuständigen Hirnregionen erzeugt werden, wenn der Träumende beispielsweise während einer geträumten Verfolgungsjagd flieht ().

– Die Funktion des Traumschlafs ist bislang nur unzureichend verstanden, sie ist aber seit langem in der Geschichte der menschlichen Gegenstand zahlreicher Spekulationen: vom Kontaktreich mit Göttern, Verstorbenen usw. über einen Zugang zum kollektiven (C.G.) und einem “Tummelplatz” unbewußten Triebgeschehens von oft destruktiver oder sexueller Natur (S.) bis hin zur Verarbeitung von ( ).

Daß Träume zumindest teilweise gedächtnisbildende Funktion haben (), zeigten die simultanen Ableitungen vieler Gehirnzellen mit Elektroden in Tierversuchen: Bei Ratten feuern im REM-Schlaf bevorzugt solche Neuronen im Hippocampus, die beim neuer Informationen während der vorangegangenen Wachperiode aktiv waren (der Hippocampus dient zumindest vorübergehend als eine Art “kognitive Karte”, das heißt zur Speicherung räumlicher Informationen).

Dieses “Playback” im Schlaf wurde als ein Mittel zur spezifischen Verstärkung von Nervenzellkontakten gedeutet, der strukturellen Grundlage des, Nachdem wache Ratten im Experiment neue Aufgaben zu lösen gelernt hatten, nahm die Menge des REM-Schlafes zu.

  1. Ratten, denen der REM-Schlaf entzogen wird, zeigen schlechtere Gedächtnisleistungen.
  2. Aber nicht nur Ratten lernen im Schlaf.
  3. Daß dies, wenigstens für implizite Gedächtnisformen (), auch beim Menschen der Fall ist, zeigten Verhaltenstests mit Personen nach Schlafentzug.
  4. Wahrscheinlich kommt es beim Lernen sowohl auf den Tiefschlaf als auch den REM-Schlaf an.R.V.

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