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Was Sind Träume?

Was Sind Träume
Was genau ist eigentlich ein Traum? – Jeder kann träumen – dennoch fällt es aber schwer zu beschreiben, was genau ein Traum eigentlich ist. Allgemein versteht man unter einem Traum per Definition ein Erleben, das während des Schlafens stattfindet. Das Träumen stellt dabei eine spezielle Form des Bewusstseins, jedoch keine Halluzination dar.

Von außen betrachtet befindet sich der Körper während des Träumens vollkommen oder zumindest weitestgehend in einem Ruhezustand. Der Träumer hingegen erlebt zur selben Zeit bewegte, aufregende oder sogar alptraumhafte Szenen, die ihm teilweise sehr real erscheinen. Nach dem Aufwachen kann sich der Träumer dann meistens teilweise an das Geträumte erinnern.

Obwohl Träume Teil unseres Bewusstseins sind und oft Handlungen und Szenen zum Gegenstand haben, die wir auch aus dem Alltag kennen, werden sie oft als eine Art lebendiges Halluzinationsgeschehen empfunden. Von einer Halluzination unterscheiden sich Träume aber dennoch auf zweierlei Weise: Halluzinationen finden im Wachzustand statt und können vom Betroffenen oft nicht von der Realität unterschieden werden.

Was sind Träume und was bedeuten sie?

Warum träumen wir überhaupt? – Sowohl die Psychologie als auch die Schlafforschung beschäftigen sich mit Träumen. Sigmund Freud war überzeugt, beim Träume deuten wichtige Erkenntnisse über unterdrückte Wünsche und Triebe zu erhalten. Bis heute gehen Psychologen davon aus, dass Träume ein Schlüssel zum Unterbewusstsein sind.

  • Heißt: Während wir schlafen, setzen wir uns unterbewusst mit Ängsten und Problemen auseinander.
  • Wir verarbeiten Erlebnisse, die wir am Tag vielleicht verdrängt haben.
  • Urz: Unser Gehirn lernt im Schlaf und mithilfe von Träumen.
  • Aus der Schlafforschung wissen wir heute, dass klar erinnerte Träume auf einen schlechten Schlaf und damit auf Schlafmangel oder Schlafstörungen hinweisen.

Umgekehrt: Wer sich morgens nicht mehr an seine Träume erinnern kann, muss sich keine Sorgen machen. Völlig normal. Laut Studien um Perrine Ruby vom Lyon Neuroscience Research Center erinnern wir nach dem Aufwachen nur dann einen Traum, wenn wir mittendrin oder unmittelbar danach aufwachen.

Was sind Träume und wie entstehen sie?

Jede Nacht aufs Neue setzt unser Gehirn ein wildes Feuerwerk elektrischer Nervenimpulse frei, die vom Stammhirn aus völlig chaotisch in alle anderen Gehirnregionen gesendet werden. Wir erleben dieses Phänomen als Traum. Ganz egal, ob wir uns am nächsten Morgen an eine zusammenhängende Handlung erinnern können oder glauben, gar nicht geträumt zu haben – jeder von uns träumt vier bis fünf Träume pro Nacht.

Sind Träume Gedanken?

Träumen macht das Denken klar „Ich denke, also bin ich” – René Descartes verlieh sein Denken die Gewissheit, dass er tatsächlich existierte. Gleichzeitig war er sich bewusst, dass er dachte, und er konnte über seine eigenen Gedanken nachsinnen. Wissenschaftler bezeichnen dieses Nachdenken über das Denken als Metakognition – eine Fähigkeit, die auch sogenannte Klarträumer besitzen. Im Schlaf arbeitet das Bewusstsein anders. Wenn wir träumen, nehmen wir die Erlebnisse bewusst wahr, können sie aber nicht reflektieren. Klarträumer besitzen dagegen die Fähigkeit zur Selbstreflexion im Traum. Text: Inga Richter Unser Gehirn kann das Denken nicht lassen.

Unentwegt produziert es Gedanken. Mal schweifen sie unwillkürlich umher und drehen sich um Nichtigkeiten wie das Wetter, mal lenken wir unsere Gedanken absichtlich. Oft ordnet unser Verstand dabei bewusst Eindrücke, Gefühle und Entscheidungen ein. Er bewertet, was wir sehen, hören, fühlen oder woran wir uns erinnern.

„Metakognition – klingt philosophisch, nicht wahr?”, sagt Simone Kühn, Gruppenleiterin am Max-Planck- Institut für Bildungsforschung, und erläutert den Begriff mit einem Beispiel aus dem Alltag: „Sie werden auf dem Weg zur Arbeit von einem Auto überholt – ein Ereignis, das Ihnen kaum aufgefallen ist.

Wenn Sie den Wagen später beschreiben sollen, müssen Sie Ihre Erinnerung daran abrufen. Doch wie sicher sind Sie, dass Ihr Gedächtnis nicht trügt?” An dieser Stelle kommt Metakognition ins Spiel, in diesem Fall also das Hinterfragen eigener Erinnerungen. Normalerweise gilt: Je stärker eine Situation wahrgenommen wird, desto überzeugter ist man von ihr.

Die Einstellung zur eigenen visuellen Wahrnehmung lässt sich im Labor mittels funktioneller Magnetresonanztomografie (fMRT) messen. Diese Methode kann die Aktivität von Nervenzellen zwar nicht direkt sichtbar machen, dafür aber den Sauerstoffverbrauch in einer Region.

Wer bestimmt was man träumt?

Was Sind Träume “Bewusstes Träumen kann man lernen”, sagt Traumforscherin Brigitte Holzinger. © Getty Images/Vetta/yulkapopkova/iStockphoto Eine Expertin erklärt, wie Träume entstehen Was träumt der Mensch, wie tut er es – und warum? Eine Traumforscherin über neueste Erkenntnisse und die Kunst des luziden Träumens.10/30/2017, 05:00 AM Ein Viertel seines Lebens verbringt der Mensch träumend.

Nacht für Nacht erzeugt das Gehirn schräge Szenen, unlogische Bilder und flüchtige Gedanken, die rasch wieder vergessen werden. Aber wie kommt es überhaupt zu diesem Kopfkino? Brigitte Holzinger, Leiterin des Instituts für Bewusstseins- und Traumforschung in Wien, spricht über die Funktion des Traums und wie Menschen lernen können, ihre Traumwelt für sich zu nützen.

Zum Beispiel, indem sie lernen, “klar” zu träumen. KURIER: Was ist ein Traum – das Produkt der Psyche, das Ergebnis feuernder Neuronen oder Verarbeitungsmechanismus? Brigitte Holzinger : Da gibt es verschiedene Schulen und Richtungen, aber man kann davon ausgehen, dass der Traum alles das ist, was Sie gerade beschrieben haben.

  • Was wir jedenfalls wissen ist, dass der sogenannte REM-Schlaf, in dem der Traum stattfindet, uns mental und psychisch auf den nächsten Tag bestmöglich vorbereitet.
  • Da geht es um Verarbeitung von Erlebtem vom Vortag.
  • Da geht es im Gehirn richtig rund, da passiert viel,
  • Ja freilich, das Gehirn oder der Cortex ist während des Träumens so aktiv wie im Wachzustand.

Würde man die Muskelspannung bei der Klassifikation von Schlafstadien nicht miteinbeziehen, könnte man den REM-Schlaf vom Wachsein nicht unterscheiden. So aktiv ist das Gehirn im REM-Schlaf. Träumt man auch im Tiefschlaf? Es gibt verschiedene Schulen, die das unterschiedlich diskutieren.

  • Die einen sagen, man träumt nur im REM-Schlaf, die anderen sagen, wir träumen immer.
  • Meine Auffassung ist, dass wir im REM-Schlaf träumen, aber nicht ausschließen können, dass wir in anderen Schlafstadien nicht auch traumähnliche Vorgänge erleben.
  • Es ist nicht geklärt.
  • Geklärt ist, dass man im REM-Schlaf träumt, und dass es beim Einschlafen Prozesse geben kann, die einem Traumerleben gleichkommen.
See also:  Was Ist Wenn Ich Von Einer Person Träume?

Viele Menschen sagen von sich, sie träumen nie. Gibt’s das? So weit wir das heute sagen können, ist es so, dass jeder Mensch träumt. Aber vielleicht ist es ganz sinnvoll, dass wir uns nicht alle Träume merken, insofern es auch sinnvoll ist, dass wir nicht alles registrieren, was wir wahrnehmen.

  1. Aus meiner Sicht hat der Traum definitiv etwas mit einer sinnlichen Verarbeitung von Erlebtem zu tun – er ist also als eine Sinnesleistung zu verstehen.
  2. Oder als eine Durcharbeitung, eine Erholung, eine Neujustierung.
  3. Es ist wahrscheinlich ein Glück, dass wir uns das alles nicht merken, weil wir dann vermutlich überfordert wären.

Warum sind manche Träume so unlogisch und verrückt? Ob die wirklich immer so verrückt und unlogisch sind, ist die Frage. Genauer betrachtet zeigt sich ja, dass die ganz verrückten Träume gar nicht so oft vorkommen, wie man glauben würde. Träume werden nicht von jener Logik bestimmt, wie wir sie im Wachzustand kennen, sondern es geht um emotionale Zusammenhänge.

  1. Da kommt es dann zu den verschiedensten Verschränkungen abseits von Logik.
  2. Wer sich darauf einlassen mag, kann trotzdem Zusammenhänge erkennen.
  3. Der Traum arbeitet vermutlich dem EQ zu.
  4. Dafür müsste man lernen, sich seine Träume zu merken – geht das? Ja.
  5. Das kann man lernen, unterstützen und fördern.
  6. Nur ich glaube, dass der Traum tut, was er soll, auch wenn wir ihn uns nicht merken.

Überspitzt würde ich sagen, dass der Traum eine kleine Psychotherapie ist, die wir jede Nacht mit uns machen, egal ob wir uns seine Inhalte merken oder nicht. Sie beschäftigen sich mit luzidem Träumen, dem Klartraum. Was ist das Besondere daran? Ich hatte die Ehre, eine der ersten Studien zur Physiologie des luziden Traumes gemacht haben zu können, 1988 an der Stanford University im Silicon Valley unter der Leitung von Stephen LaBerge,

Das hat mich als Psychotherapeutin fasziniert. Beim Klartraum macht man etwas, was man sonst beim Träumen kaum macht – man überlegt logisch und setzt den Verstand ein. Wenn ich weiß, dass ich träume, und weiß, dass ich klar entscheiden kann, dann handelt es sich um einen Klartraum. Auf diese Weise eröffnen sich neue Möglichkeiten und Freiheiten – ich habe die Wahl im Traum.

Und das ist erlernbar. Was Sind Träume © Bild: KURIER/Martin Gnedt Wie lange braucht’s, um das zu lernen – welchen Nutzen habe ich? Das kommt auf den Menschen an, manche lernen das ganz schnell. Andere brauchen sehr lang dazu, je jünger, desto leichter. Was es bringt: Das luzide Träumen ist ein wunderbarer Zustand mit hohem Potenzial.

Und es kann große Veränderungen für Menschen bringen, die unter Albträumen leiden, weil man sich diesem Albtraum entziehen oder ihn sogar bewältigen kann und dann endlich durchschlafen kann. Sie haben die Technik “Dream Sense Memory” entwickelt, Ja, die soll Menschen, die sich für Träume interessieren, eine Unterstützung bieten, wie man mit der Zeit eine Art Spürsinn für das Träumen entwickelt für das, was Träume wollen.

Ich gehe davon aus, dass der Traum eine sinnliche Durcharbeitung ist, ein sinnliches Ereignis. Das eine Erfahrung, ein Gefühl und einen Inhalt bringt und etwas will. Wenn ich dem nachgehe, oder wenn ich den Traum erzähle, und dabei nachspüre, was ich körperlich wahrnehme, komme ich dem auf die Spur, womit sich der Traum beschäftigt.

Ist individuell verschieden, was ein Traum bedeutet? Wie stehen Sie zu Traumdeutungsbüchern? Natürlich leben wir alle in einer ähnlichen Kultur, trotzdem: Es gibt ein Kunstwerk von einem selbst und ein anderer kreiert ein anderes Kunstwerk von sich in der Nacht. Ich fände es schade, würde man alles über einen Kamm scheren wollen.

Man kann solche Bücher lesen und sich von ihnen inspirieren lassen, soll sie aber nicht für bare Münze nehmen. Man selbst hat die Fähigkeit, seinen Träumen auf die Spur zu kommen, und mit meiner Methode ist es möglich, seinen Traumsinn zu entwickeln. Warum wiederholen sich manche Träume? Ich meine, dass sich ein Traum mit der gegenwärtigen Situation beschäftigt, aber auch mit dem, was passieren wird, mit der Zukunft.

  1. Er will uns vorbereiten.
  2. Wenn man eine Lebenssituation auf eine ähnliche Art erlebt, dann kann es sein, dass ähnliche Träume auftauchen oder wiederkehrende Träume.
  3. Was ich zum Beispiel oft höre ist, dass Menschen von der Mathematikmatura träumen und sie sie nicht schaffen, obwohl sie es einst geschafft haben.

Jetzt kann man sich überlegen, ob man sich wieder in einer Art Prüfungssituation befindet. Im Traum wird sinnlich eine Angst erlebt, die bewältigt werden möchte. Das ist eine Hilfestellung: So hast du das einst bewältigt, so kannst du es auch heute bewältigen.

  1. Es wird ein Motor in Gang gesetzt.
  2. Habe ich das richtig verstanden: Wir können mit Träumen in die Zukunft blicken? Ich meinte nur, dass der Traum uns auf etwas vorbereitet.
  3. Möchte aber nicht ausschließen, dass wir Ahnungen haben und die sich im Traum zeigen können, weil wir mehr wissen, als uns bewusst ist.
See also:  Warum Kann Man Sich Nicht An Träume Erinnern?

Das wäre dann vermutlich eher kein kognitives Wissen, sondern intuitives. TIPP: Symposium “Der (luzide) Traum in der Kunst, die Kunst des (luziden) Träumens ” am 30. Oktober 2017, Jugendstilhörsaal, MedUni Wien, Internationale Gesellschaft für Schlafcoaching,

Was kann man nicht im Traum?

Kann man merken, dass man träumt? Der Mensch verschläft ca. ein Drittel seines Lebens. Damit hat er jede Menge Zeit zu Träumen. Das, was wir träumen, halten wir während des Traums meist für echt. Während man träumt, merkt man also normalerweise nicht, dass man träumt.

  1. Wahrscheinlich ist sogar, dass man sich am nächsten Morgen nicht mal mehr an den Traum erinnern kann.
  2. Manchmal ist es im Traum allerdings möglich doch zu merken, dass man träumt.
  3. Wir erleben den Traum dann bewusst.
  4. Solche Träume heißen Klarträume,
  5. Sie zu erleben, kann ganz schön spannend sein, denn wir können darin in viele verschiedene Welten reisen.

Wird es aber zu aufregend, werden wir wach. Wie kann man nun merken, dass man träumt? Man kann das lernen und trainieren. Es gibt die Möglichkeit, Realitäts-Checks zu machen und seine Umgebung immer wieder zu prüfen. Ist man wach, kann man sich ganz bewusst die Frage stellen: „Träume ich, oder bin ich wach?”, um dann festzustellen, dass man wach ist.

  • Wenn man das häufiger macht, stellt man sich diese Frage aus Gewohnheit irgendwann auch im Traum.
  • Wenn man aufwacht, kann man sich das, was man geträumt hat, außerdem in einem Traumtagebuch notieren.
  • So kann man seine Träume besser kennen lernen und dann beim nächsten Mal vielleicht wahrnehmen, wenn man träumt.

Dann kann man auch versuchen, sich bewusst vorzunehmen, dass man merken wird, wenn man träumt. Man kann sich beim Einschlafen sagen: „Ich werde mich daran erinnern, dass ich träume!”. Fortgeschrittene Klarträumer können ihre Träume auch ganz bewusst nach ihren Wünschen verändern und gestalten.

Eine weitere Möglichkeit, um festzustellen, ob man träumt ist, auf ganz bestimmte Dinge zu achten, zum Beispiel auf Text oder Bilder. Es ist im Traum kaum möglich, dass wir zwei Mal den gleichen Text oder das gleiche Bild sehen. Das Gehirn erstellt diese Dinge nämlich ohne die Augen. Das funktioniert auch eigentlich ziemlich gut, aber das Gehirn arbeitet viel freier ohne die Hilfe der Augen, so dass Bilder oder Wörter sich während des Traum verändern können.

Wenn wir wach sind, passiert das nicht. Daran könnte man dann merken, dass man träumt. : Kann man merken, dass man träumt?

Was bedeutet es wenn man im Traum von einer Person träumt?

Träume von engen Freunden oder dem Ex können uns ziemlich beschäftigen. Wir verraten, was Träume von anderen Personen wirklich bedeuten Ungefähr zwei bis fünf Träume haben wir pro Nacht – doch nur an wenige können wir uns erinnern. Die lebhaftesten, realistischsten Träume finden in der REM-Phase statt, in der Sinneseindrücke und Informationen verarbeitet werden.

  • Doch was bedeutet es eigentlich, wenn wir von realen Personen aus unserem Umfeld träumen? Der Psychologe Carder Stout ist der Überzeugung, dass wenn wir von Bekannten träumen, es eigentlich nicht um die Person als solche geht, sondern vielmehr um ihre markantesten Charaktereigenschaften.
  • Ommt im Traum beispielsweise jemand vor, den wir als besonders demütig wahrnehmen, dann bedeutet das, dass wir von unserer eigenen bescheidenen Seite träumen.

Auch für Träume von Personen, die wir schon Jahre nicht mehr gesehen haben, soll es eine einfache Erklärung geben. So sagte der Psychologe John Mayer im Interview mit „Elite Daily”: „Obwohl es so scheint, als käme der Traum völlig unerwartet, ist es möglich, dass man am Tag jemanden gesehen hat, der dem ehemaligen Freund bzw.

Bekannten sehr ähnlich sieht. Möglicherweise haben Sie das gar nicht bemerkt, aber Ihr Verstand hat die Informationen trotzdem gespeichert”. Und was bedeutet es, wenn wir von früheren Romanzen oder gar Ex-Partnern träumen? Wünschen wir uns dann innerlich den Verflossenen zurück? Auch in diesem Fall sind sich die Experten sicher, dass es eine tieferliegende Bedeutung gibt.

Schließlich hat fast jeder Mensch einen Ex-Partner, der eine wiederkehrende Rolle spielt. Dies sei darauf zurückzuführen, dass wir innerlich versuchen, ungelöste Konflikte zu beheben – wie etwa den Grund für die Trennung. Ein Traum vom Ex kann aber auch auftreten, weil wir das Bedürfnis haben, geliebt zu werden; bei Singles kann er darauf hindeuten, dass uns etwas Z wischenmenschliches fehlt und wir uns nach Geborgenheit sehnen.

Was man in der ersten Nacht träumt geht in Erfüllung?

Die erste Nacht in der neuen Wohnung ist etwas ganz besonders. So viele neue Eindrücke, Ideen, Vorstellungen. Die vertrauten Möbel wirken alle ein bisschen deplatziert, Kisten versperren den Weg, die Wände sind noch ganz kahl, alles riecht anders, alles ist ein bisschen fremd.

Dazu schleicht sich das Gefühl ein, dass ich diesen Ort jederzeit verlassen und wieder nach Hause gehen kann. Nur, dass mein Zuhause jetzt hier ist. Hier, wo mein Bett steht. Umzugsregel Nummer 1: Immer zuerst das Bett aufbauen, damit man erschöpft hineinfallen kann, wenn man möchte. Meine Helfer verabschieden sich nach und nach: „Denk dran Kathi, was du in der ersten Nacht im neuen Heim träumst, geht in Erfüllung.” Es ist ruhig geworden, alle sind weg.

Ich fühle mich ein bisschen seltsam, packe noch ein paar Kisten aus und gehe schließlich mit Vorfreude auf diesen verheißungsvollen ersten Traum ins Bett.

Was sagen unsere Träume über uns aus?

T räume haben die Menschheit schon immer fasziniert – unabhängig von ihrer Nationalität vertreten viele Menschen weltweit die Ansicht, dass Träume verschlüsselte Wahrheiten über sie selbst und ihre Umwelt enthalten. Einig sind sich darin auch viele Experten für Schlaf- und Traumforschung: Träume spiegeln Erfahrungen aus dem Alltag wider, behaupten sie.

  • Die Dinge, die uns wichtig seien, kämen auch im Traum vor, erklärt Prof.
  • Michael Schredl vom Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim.
  • Doch Morgens nach dem Aufwachen ist die Verwirrung bei vielen erst einmal groß.
  • Denn die nächtlichen Bilder aus dem Kopfkino ergeben zunächst nur bedingt Sinn – manchmal erscheinen sie auch völlig sinnlos.
See also:  Warum Träume Ich Von Einem Anderen Mann?

Kein Wunder, denn die Verbindung zwischen Träumen und realen Alltagserfahrungen lässt sich nur selten direkt erkennen – dafür müssen die Träumer schon etwas tiefer blicken. „Es geht nicht um die Bilder an sich, sondern um die Grundmuster”, erklärt der Diplom-Psychologe.

Wie heißen Träume die sich echt anfühlen?

Stell dir vor, du kannst deine Träume beliebig steuern – in die Vergangenheit reisen, fliegen, scheinbar grenzenlose Abenteuer erleben. Klingt wie ein Szenario aus einem schlechten Hollywood-Film? Nicht unbedingt. Bei sogenannten „luziden Träumen” oder „Klarträumen” ist man sich im Schlaf bewusst, dass man träumt und kann das Geschehen mitunter kontrollieren.

„Manchmal kann ich auf den Traum Einfluss nehmen und ihn so verändern, wie ich es mir wünsche”, sagt Psychologin Ursula Voss. „Wenn im Traum etwas passiert, das mich ängstigt oder mir nicht gefällt, kann ich zum Beispiel Hilfe holen, mich gegen Angreifer wehren oder einfach nur die Sonne scheinen lassen.” Spätestens seit Inception mit Leonardo DiCaprio begeistert uns die Idee vom bewussten Träumen.

Das Phänomen kannten bereits die Menschen der Antike – so schrieb schon Aristoteles: „Oft nämlich sagt einem, wenn man schläft, etwas in seinem Bewusstsein: Was dir da erscheint, ist nur ein Traum.” Seit dem 19. Jahrhundert erforschen Wissenschaftler*innen diesen Zustand zwischen Schlaf und Wachsein, in Deutschland erstmals Paul Tholey, der den Begriff „Klarträumen” prägte.

Typischerweise treten Klarträume während der REM-Schlafphase auf, der sogenannten „rapid-eye movement”-Phase, bei der sich unsere Augen bei geschlossenen Lidern rasch hin- und herbewegen. In dieser Schlafphase, einer von insgesamt fünf, träumen wir besonders intensiv. Unser Nervensystem läuft auf Hochtouren, während unsere Muskeln erschlaffen.

Luzide Träume können jedoch auch aus dem Wachzustand heraus auftreten, etwa beim Meditieren. „Die wach-induzierten luziden Träume können besser kontrolliert werden als die REM-induzierten luziden Träume”, so Ursula Voss. Die moderne Traumforschung untersucht unter anderem, was beim Klarträumen in uns vorgeht.

Was passiert im Gehirn, wenn wir im Traum wissen, dass wir träumen und ihn bewusst steuern? „Ein luzider Traum ist typischerweise gekennzeichnet durch eine stärkere Aktivierung des Frontalkortex, der für logisches und abstraktes Denken sowie Entscheidungsfindung und Reflexion verantwortlich ist.” Diese Gehirnregion ist während eines normalen Traumes nur schwach aktiv, weshalb wir üblicherweise nicht in seinen Verlauf eingreifen können.

Darüber hinaus beobachtete Voss eine verstärkte Nutzung des Gamma-Frequenzbandes – einer der Kanäle, durch die unser Gehirn Informationen transportiert: „Dieses Frequenzband wird mit höheren Bewusstseinsprozessen in Verbindung gebracht, die es uns ermöglichen, über uns selbst nachzudenken, die dritte Personenperspektive einzunehmen und unsere Zukunft zu planen beziehungsweise die Vergangenheit zu verarbeiten.” Neben der Erforschung der physiologischen Vorgängen stellt sich auch die Frage, wie Klarträume auf unsere Psyche wirken.

Wer luzid träumt, greift schließlich aktiv in den natürlichen Schlafprozess ein. Klar ist, dass Klarträume positive Gefühle in uns erwecken können: Euphorie, Freiheit – gerade beim klassischen Traum vom Fliegen. „Luzides Träumen bedeutet, Kontrolle über das eigentlich Unkontrollierbare zu haben”, so die Psychologin Voss.

Wer von Albträumen geplagt wird, kann seine nächtlichen „Ungeheuer” durch Klarträume aktiv bezwingen. Anstatt ihnen hilflos ausgeliefert zu sein, spinnt man die Handlung einfach zum Happy End weiter. Im Traum sortieren und verarbeiten wir bekanntlich, was wir tagtäglich erleben.

Ist es nicht riskant, diesen Traumprozess derart zu manipulieren? Voss sieht keinen Grund zur Sorge, da Klarträume üblicherweise nur kurz andauern und die Verarbeitungsfunktion von Träumen deshalb nicht maßgeblich einschränken können. „Allerdings bin ich schon mehrmals von Menschen angeschrieben worden, die berichten, dass sie ohne Absicht ständig luzid träumen und sich am Morgen nicht erholt fühlen”, erzählt sie.

„Hierbei handelt es sich aber um eine zu behandelnde Störung und nicht um eine absichtlich herbeigeführte Episode.” Eine weitere gute Neuigkeit: Jede*r kann lernen, Träume bewusst zu kontrollieren. Zu diesem Zweck gibt es verschiedene Methoden, die sich in den Alltag integrieren lassen: Traumtagebuch führen, Autosuggestion vor dem Einschlafen (“Ich will mir bewusst werden, dass ich träume”) und “Realitätschecks”, bei denen wir uns im Laufe des Tages immer wieder fragen – träume ich? Sehe ich in meiner Umgebung etwas Widersprüchliches? Das mag absurd klingen, aber selbst realistische Träume weisen surreale Elemente auf, die wir durch erlernte Routine auch im Schlaf entlarven können.

  • Bei der Beantwortung der Frage hat uns Prof. Dr.
  • Ursula Voss, Leiterin der Abteilung Psychiatrische Neurophysiologie in der VITOS Hochtaunus Klinik und Dozentin an der Goethe-Universität Frankfurt am Main geholfen.
  • Redaktion: Daniela Unger Sie haben auch eine Frage an die Wissenschaft? Die Online-Redaktion von WiD sucht Experten, die sich mit diesem Thema auskennen, und beantwortet Ihre Frage.

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Haben Alpträume was zu bedeuten?

Hin und wieder einen Albtraum zu haben kann erschreckend sein. Es ist jedoch aus psychologischer bzw. medizinischer Sicht nichts Ungewöhnliches. Wenn Albträume allerdings gehäuft auftreten und sie die Befindlichkeit und den Schlaf stärker beeinträchtigen, sollte professionelle Hilfe in Anspruch genommen werden.

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